„Vom Tatort ins Labor – Rechtsmediziner decken auf“, 6. März bis 13. September 2009, eine Ausstellung des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin der Charité und dem Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin Berlin
Der Rechtsmediziner und seine Arbeit sind in den letzten Jahren durch Reportagen und Fernsehserien sowie durch Bücher und Zeitungsartikel sehr populär geworden. Das in den Medien vermittelte Bild entspricht jedoch in vielerlei Hinsicht nicht der Realität. Die Ausstellung gab einen realistischen Einblick in die sehr weit gefasste rechtsmedizinische Arbeit und in ihre Berührungspunkte mit den Aktivitäten der Ermittlungsbehörden.
Die Ausstellung war mit über 80.000 Besuchern die bislang erfolgreichste Schau des Museums. Auswahl Pressestimmen: Wer Rechtsmedizin wirklich besser verstehen will, sollte den Gang hinter die Kulissen wagen und von 2 D (Fernsehgerät) auf 3 D (Ausstellung) umschalten (Berliner Zeitung), Keine Schau für schwache Nerven (B.Z.), Wo die Realität gruseliger als die Fiktion ist (Welt)
, Forensik-Serien bringen den Fernsehsendern Quote. Aber die Realität im Sektionssaal sieht anders aus (FAZ)
, Rechtsmediziner sind die neuen Stars des deutschen Fernsehkrimis (Frankfurter Rundschau)
, Taktvoll und ohne reißerisch zu sein (ND)
, Zeigt den Alltag der Rechtsmediziner zwischen Leichen, Tatwerkzeugen und Sezierbesteck (rbb inforadio)
, Mit "Quincy", "CSI" und Co. hat das wenig zu tun (Spiegel online)
, Die Tötungsarten des frühen 21. Jahrhunderts sind immer noch archaisch, wie "Vom Tatort ins Labor" zeigt (SZ)
, Für zarte Gemüter ist das nichts (taz)
, Jenseits von "CSI", "Postmortem" und anderen Fernsehserien (Tagesspiegel)
, Rechtsmediziner und ihre Arbeit kennt jeder - aus einschlägigen Fernsehserien und -krimis. Realistischer ist "Vom Tatort ins Labor" (ZDF heute)
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