Sex brennt

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"Sex brennt - Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft und die Bücherverbrennung"
Kunst und Dokumente im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité
7. Mai bis 14. September 2008
Kümnstler: Arnold Dreyblatt, Pauline Boudry und Renate Lorenz, Henrik Olesen, Ulrike Ottinger, Eran Schaerf und Eva Meyer

Ausstellung über Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft, das am 6. Mai 1933 im Kontext der Bücherverbrennung geplündert und geschlossen wurde. In künstlerischen Arbeiten wurden Positionen formuliert, die sich mit Aspekten von Hirschfelds Werk, seiner Person und der Bücherverbrennung befassen. Dafür wurden sieben internationale Künstler gewonnen: Arnold Dreyblatt (New York), Pauline Boudry und Renate Lorenz (Lausanne, Berlin), Henrik Olesen (Kopenhagen), Ulrike Ottinger (Berlin) sowie Eran Schaerf und Eva Meyer (Tel Aviv, Berlin). Objekte, Bücher und Dokumente aus dem Institut und aus Hirschfelds Besitz sowie eigens entworfene Bild-/Textkarten spannten zudem einen thematischen Rahmen.

www.bmm.charite.de

Ausstellungsansichten: Ausstellungsdesign und Fotos © Eran Schaerf
Die Institutsbibliothek nach der Plünderung am 6. Mai 1933. Foto © Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft
Li Shiu Tong und Magnus Hirschfeld im Exil in Nizza, © Magnus Hirschfeld-Gesellschaft

Pressestimmen (Auswahl)

art online: Hirschfelds Schriften wurden zusammen mit denen Sigmund Freuds unter dem Motto "gegen seelenzerfasernde Überschätzung des Trieblebens" in die Flammen geworfen. Die Dokumentation mit dem Titel "Sex brennt" ist  bis zum 14. September am Charitéplatz 1 zu sehen.

Berliner Morgenpost: Die Ausstellung zielt darauf ab, zu zeigen, welche prominente Rolle - in der Rezeption bislang ein vernachlässigter Aspekt - Hirschfeld im Zusammenhang mit der Bücherverbrennung spielte.

Berliner Zeitung: "Sex brennt" heißt eine Ausstellung der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, die Hirschfelds Arbeit und Verfolgung thematisiert und dabei mit den Mitteln historischer Dokumentation wie denen der Kunst arbeitet.

Deutsches Ärzteblatt: Anlässlich des 75. Jahrestages der Bücherverbrennung durch die Nazis macht eine Ausstellung das Lebenswerk des Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld dem breiten Publikum zugänglich.

Deutschlandradio Kultur: Die Ausstellung "Sex brennt" lädt ein, anlässlich des fünfundsiebzigsten Jahrestags der Bücherverbrennung Hirschfelds vielschichtiges Denken neu zu entdecken ohne dessen Schwachstellen zu verschweigen.

Jerusalem Post: Seventy-five years ago, the Nazis ransacked the offices of German sex-researcher and gay-rights activist Magnus Hirschfeld, seizing hundreds of books that were burned in a towering pyre four days later. To mark the day Tuesday, Berlin dedicated a stretch of the Spree river to

Neue Zürcher Zeitung: Unter dem Titel «Sex brennt» gibt der Kurator Rainer Herrn in einer sorgfältigen Dokumentation einen Überblick über das gesamte Leben und Wirken von Hirschfeld.

ORF FM4 (Österreich): Die Ausstellung wirft mit historischen Informationen wie aktuellen Auseinandersetzungen ein helles, wichtiges Licht auf diesen von den Nationalsozialisten verjagten Wissenschaftler.

SPIEGEL online: Anfang Mai eröffnete an der Berliner Charité "Sex brennt", die mit großem Medienecho begleitete Ausstellung über den Sexualforscher Magnus Hirschfeld.

Springerin (Österreich): Es gibt weder Überblickstafeln noch Zusammenfassungen, wer etwas wissen will, muss anlesen, lesen, auswählen, anschauen, zuhören und sich mit der Einsicht auseinandersetzen, dass kaum noch Material aus erster Hand zu Verfügung steht – das meiste fiel der Institutszerstörung zum Opfer.(mehr ...)

Tagesspiegel: Der 75. Jahrestag der Bücherverbrennung lieferte Kurator Rainer Herrn und dem Medizinhistorischen Museum den Anlass, die Geschichte des Hirschfeld-Instituts und seine Vernichtung in Erinnerung zu rufen.(mehr ...)

taz: Kleine, späte Geste für einen großen Mann (mehr ...)

Texte zur Kunst: Nicht nur eine Aufbereitung und Präsentation von zum Teil noch unbekanntem historischem Archivmaterial zu Magnus Hirschfeld (mehr...)

zitty: Sieben bekannte Künstler wie Eran Schaerf und Eva Mayer, Henrik Olesen und Ulrike Ottinger erinnern an Hirschfelds Thesen.

Plakat zur Ausstellung, Design: Manuel Raeder